
Mikroschritte, Start‑Trigger und reduzierte Auswahlmöglichkeiten senken Einstiegshürden erheblich. Anstatt zehn Optionen gleichzeitig zu wälzen, zeigen die Vorlagen zwei bis drei nächste, machbare Handlungen, ergänzt um visuelle Fortschrittsanzeigen. Das verringert Entscheidungsmüdigkeit, stärkt Selbstwirksamkeit und schafft Raum für fokussierte, kurze Sprints, die auch an schlechteren Tagen realistisch bleiben.

Jede Vorlage lädt ein, dein persönliches Reiz- und Energieprofil sichtbar zu machen: wann Licht, Lärm, Gerüche, Social Load oder Hunger dich beeinflussen. Markiere Schonräume, Reizschutzoptionen und bevorzugte Lernorte. So verschmelzen Planung und Selbstfürsorge, wodurch du nicht gegen deinen Körper arbeitest, sondern mit ihm, spürbar sanfter und nachhaltiger.

Anstelle unrealistischer Tageslisten nutzt du Bandbreiten und Kapazitätsindikatoren. Aufgaben erhalten Minimal‑, Ziel‑ und Maximalumfang, sodass Erfolge zählbar bleiben, auch wenn die Energie schwankt. Diese ehrliche Skala vermeidet Schamspiralen, fördert konsequente, kleine Schritte und macht wiederkehrende Muster sichtbar, die beim späteren Anpassen weiterer Wochenpläne helfen.